Nouveau Réalisme

Revolution des Alltäglichen
09. September 2007 – 27. Januar 2008
Sprengel Museum HannoverSprengel Museum Hannover
Vom 9. September 2007 bis zum 27. Januar 2008 zeigt das Sprengel Museum Hannover die Ausstellung „Nouveau Réalisme. Revolution des Alltäglichen“, die in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou Paris und den Galeries nationales du Grand Palais entstanden ist . Sie gibt mit zahlreichen hochkarätigen Arbeiten der französischen Künstlergruppe, die sich am 27. Oktober 1960 in der Pariser Wohnung Yves Kleins konstituierte, einen umfangreichen Überblick über eine der interessantesten späten Avantgardebewegungen des 20. Jahrhunderts.

Der von Pierre Restany geprägte Begriff ‚Neuer Realismus’ wurde zum Markenzeichen dieser Künstler. Einer von ihnen, der 2005 verstorbene Raymond Hains, erinnerte sich viel später: „Der Nouveau Réalisme ist eine Art Bruderschaft. Ein Zusammenschluss kleiner Cäsaren, die sich die Welt teilen, so wie man einen Kuchen unter sich aufteilt. Yves Klein nimmt das Blau, César die zum Block gepressten Autos, Arman die Mülleimer, Villeglé, Rotella und ich die abgerissenen Plakate, Christo die Verpackungen. Mit den Nouveaux Réalistes gehen wir von der Welt der Malerei in die Welt der Wahrheit. Die Künstler hören auf, Kunst herzustellen, um personifizierte Abstraktionen zu werden."

Die schillernde Welt des Massenkonsums, der Werbung und der Unterhaltungsindustrie wurden zur Quelle ihrer Inspirationen und bestimmte ihre Ästhetik maßgeblich. In der Ausstellung vertretene Künstler sind Arman, Lee Bontecou, César, John Chamberlain, Christo, Gérard Deschamps, Erik Dietman, François Dufrêne, Raymond Hains, Alain Jacquet, Yves Klein, Robert Malaval, Daniel Pommereulle, Jean-Pierre Raynaud, Martial Raysse, Mimmo Rotella, Niki de Saint Phalle, Daniel Spoerri, Richard Stankiewicz, Jean Tinguely, Günther Uecker, Jacques Villeglé, Wolf Vostell und Gil Joseph Wolman. Von ihnen werden ca. 240Werke gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein 352 Seiten umfassender Katalog im Verlag Hatje Cantz mit ca. 424 Abbildungen, davon ca. 252 in Farbe.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch großzügige Unterstützung der Ahlers AG.

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