Max Beckmann

(geb. 1884 in Leipzig, gest. 1950 in New York)
Sprengel Museum HannoverSprengel Museum Hannover
Das Werk Max Beckmanns der 1920er Jahre ist geprägt vom Psychischen Zusammenbruch des Künstlers während des Ersten Weltkriegs. Immer wieder thematisiert er extreme Lebenssituationen wie Kampf, Leiden und Tod. Auf der Suche nach der eigenen Identität fertigte er Zeit seines Lebens eine Anzahl von Selbstporträts an, von denen die Radierung „Selbstbildnis mit Steifem Hut“ aus dem Jahre 1921 wohl das bekannteste ist. Zu den herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Druckgrafik zählen seine großen grafischen Folgen „Die Hölle“ (1919), „Stadtnacht“ (1920), Jahrmarkt“ (1921) und „Berliner Reise“ (1922), die in der Sammlung des Museums zum Teil auch mit dazugehörenden Probedrucken vertreten sind. Daneben fertigte er auch eine Anzahl von Veduten der Stadt Frankfurt/M an, wo er einen großen Teil seines Lebens verbracht hat. Nach einer längeren Pause in den späten 1920er und 1930er Jahren, wo er sich kaum noch der Druckgrafik widmet, entstehen während des Zweiten Weltkriegs mit „Apokalypse“ (1941) und „Day and Dream“ (1946) im enigmatischen Stil des Spätwerks noch einmal zwei wichtige grafische Folgen.
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Max Beckmann
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