18.-19.03.2011: Transgression und Intermedialität. Die Texte von Kurt Schwitters

Internationale Tagung
Sprengel Museum HannoverSprengel Museum Hannover
Die Tagung war eine gemeinsame Veranstaltung der Leibniz Universität Hannover, der Bergischen Universität Wuppertal und des Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover.

Sektion 1: Kurt Schwitters und die Moderne

Walter Delabar (Leibniz Universität Hannover)
In die Extreme. Kurt Schwitters´ Moderne

Birgit Nübel (Leibniz Universität Hannover)
Aspekte der Moderne: Kurt Schwitters und Robert Musil

Walter Fähnders (Universität Osnabrück)
„Ich fordere sofortige Beseitigung aller Übelstände“. Kurt Schwitters und der avantgardistische „Manifestantismus“

Sektion 2: Positionierungen von Kurt Schwitters – Autorkonzepte, Textstatus, ästhetische Strategien

Ralf Burmeister (Berlinische Galerie Berlin)
MERZ im Selbstportrait oder „Wie ein bürgerlicher Kopf durch
einfache Mittel zur schwebenden Architektur wurde“

Bernd Scheffer (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Bewusste Trivialpoesie. Überlegungen zum Status der Texte von
Kurt Schwitters

Sigrid Franz (München)
Fragmentierung und Immaterialität als Vernetzungsprinzipien im Werk von Kurt Schwitters

Tobias Wilke (Columbia University New York)
Da-da: Artikulationsgebärden und Affektpoetik bei Kurt Schwitters

Petra Kunzelmann (Coburg)
Text und Rhythmus. Zur rhythmischen Gestaltung in Kurt
Schwitters´ Tran-Texten.

Hubert van den Berg (Poznań)
Die große glorreiche Revolution in Revon. Kurt Schwitters als Schriftsteller

Sektion 3: Schwitters neu edieren

Isabel Schulz (Sprengel Museum Hannover) und Ursula Kocher (Bergische Universität Wuppertal)
Warum Schwitters neu edieren? Gründe, Anlass, Ziele

Julia Nantke (Berlin) und Antje Wulff (Wuppertal)
Wie Schwitters neu edieren? Beispiele aus den Notizbüchern (im Rahmen des Forschungsprojekts „Wie Kritik zu Kunst wird. Kurt Schwitters´ Strategien der produktiven Rezeption“)

Ariane Port (Berlin) und Katharina Richter (Berlin)
„Bild – Text – Edition. Sind Collagen edierbar?“

Michael White (University of York)
What´s Merz in English? The task of translating Schwitters

Sektion 4: Intermediale Grenzgänge

Christian Bachmann (Ruhr-Universität Bochum)
Warum die Scheuche einen Namen hat? Kurt Schwitters´ Texte im Spannungsfeld von Schrift und Bild

Christoph Kleinschmidt (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Intermateriales Theater. Kurt Schwitters´ Bühnenkompositionen Oben und Unten und Zusammenstoß. Groteske Oper in zehn Bildern

Oliver Ruf (Universität Dortmund)
Aporetik des Übergangs: Transmedialität bei Kurt Schwitters

Thomas Keith (Karlsruhe)
Schwitters´ Alphabet-Gedichte als intermediales Experiment im
Kontext der historischen Avantgarde

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