Eine großzügige Schenkung sorgte für den Startschuss: Am 17.4.1969 übergab Dr. Bernhard Sprengel seine umfangreiche Sammlung moderner Kunst der Stadt Hannover und stiftete zusätzlich einen namhaften Betrag zum Bau des Museums. Er legte damit den Grundstein dafür, dass wir heute die Kunst des 20. Jahrhunderts und 21. Jahrhunderts in ihrer Vielfalt präsentieren können

„Ich gebe diese Sammlung von insgesamt über achthundert Werken daher am heutigen Tage der Stadt Hannover, in der ich geboren wurde und in der ich trotz mancherlei Kriegswirren und Zerstörung ein glückliches Leben führte, als Geschenk.“
Bernhard Sprengel

Nach seinem Tod ging eine Auswahl weiterer Meisterwerke aus der „Stiftung Sammlung Bernhard Sprengel“ als Dauerleihgabe in den Bestand des Museums über. Dem Engagement weiterer Stiftungen, Privatpersonen und Unternehmen ist es zu verdanken, dass das Sprengel Museum Hannover seine Sammlung kontinuierlich ergänzen und diese in wechselnden Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentieren kann.

Unterstützen auch Sie die Arbeit des Museums und werden Sie Teil der Geschichte! Es gibt vielfältige Möglichkeiten sich zu engagieren.

 


 

VEREIN DER FREUNDE DES
SPRENGEL MUSEUM HANNOVER E. V.

Was der Stifter Bernhard Sprengel mit seiner Frau begonnen hat, setzen die heute fast 700 Mitglieder des 1980 gegründeten Vereins der Freunde des Sprengel Museum Hannover e. V. fort: gezielte Kunstankäufe, die als Dauerleihgabe dem Museum übergeben werden, ergänzen die Sammlung und setzen wertvolle neue Akzente.
Über das materielle Engagement hinaus verstehen sich die Sprengelfreunde als Lobby, die das Museum nach außen vertritt und das Haus zu einem Platz der Begegnung und des Ideenaustausches werden lässt. Für die lebendige Auseinandersetzung mit der Kunst organisiert der Verein für seine Mitglieder Kuratorenführungen, Werkstattgespräche, Vorbesichtigungen, Diskussionsrunden, Vorträge, Ausstellungsbesuche, Kunstreisen und vieles mehr.

Mit Ihrer Mitgliedschaft bei den Freunden des Sprengel Museum Hannover werden Sie Teil dieses aktiven und aufgeschlossenen Kreises, der Kunst entdeckt, sammelt, diskutiert, genießt und gemeinsam in Hannover dauerhafte Werte schafft.

www.sprengelverein.de
www.instagram.com/sprengelfreunde

 

Junge Sprengelfreunde

Jung und kunstinteressiert?

Speziell an junge Kunstbegeisterte bis 35 Jahren richtet sich das Angebot der Jungen Sprengelfreunde, einem aktiven, bundesweit vernetzten Kreis innerhalb der Sprengelfreunde. Ob ›SPRENGEL TANZT‹ (Junge Kunstnacht), dem Sprengel Inside-Programm mit Einsichten hinter die Kulissen, Exkursionen zu anderen Kunst- und Kulturorten oder der demokratischen Kunstankaufssitzung – freue Dich auf ein vielseitiges Programm, einen anregenden Austausch, ein kunstinteressiertes Netzwerk und inspirierende Erlebnisse.

www.junge-sprengelfreunde.de
www.facebook.com/JungeSprengelfreunde
www.instagram.com/junge_sprengelfreunde/

 

Sprengel Museum Hannover - Führung mit Timm Ulrichs
Sprengel Museum hannover - Jahresauftakt 2019
Sprengel Freunde - Kunstreise
Sprengel tanzt 2018 Lounge - Foto: Sebastian Weiß
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Kontakt

Stefan Becker (Vorsitzender)

Dr. Cornelia Skodock
Geschäftsführerin
+49 511 168-3 04 72
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Elke Schmidt
Sekretariat
+49 511 168-4 44 00
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Franziska Sprengel
Sprecherin der Jungen Sprengelfreunde
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Verein der Freunde des Sprengel Museum Hannover e.V.
Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

 

 


 

Spenden

Jede Unterstützung ist herzlich willkommen. Ob mit kleiner oder großer Spende, jeder Beitrag hilft, die Kunst zu präsentieren und das Museum mit einem abwechslungsreichen Programm zu einem lebendigen Erlebnisort zu machen.

Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an:
Carola Hagenah
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Schenken

Mit der Schenkung von Dr. Bernhard Sprengel begann 1969 die Geschichte des Museums. Wenn auch Sie das Sprengel Museum Hannover mit einer Schenkung unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns gerne.

Dr. Reinhard Spieler
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Sponsoring

Als Sponsor für Sonderausstellungen oder Einzelprojekte, zum Beispiel aus den Bereichen Vermittlung oder Restaurierung, können sich Unternehmen gesellschaftlich und öffentlichkeitswirksam engagieren. Über die Möglichkeiten und Vorteile informieren wir Sie gerne im persönlichen Gespräch.

Simon Grabow
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Stiftungen

Ohne die vielfältigen Aktivitäten diverser Stiftungen, ohne die Bereitschaft, auch in Zeiten knapper Mittel ein Museum in seiner engagierten Arbeit zu unterstützen, wären viele Initiativen der vergangenen Jahre nicht zu realisieren gewesen. Ambitionierte Projekte, etwa das Werkverzeichnis von Kurt Schwitters, haben die Unterstützung der genannten Stiftungen ebenso erfahren wie viele Ausstellungen und Sammlungsergänzungen des Hauses. Nur so ist es möglich, über die Jahre immer weiter in der ersten Liga der internationalen Museen zu spielen. Unseren Sammlern und Stiftern, unseren Mäzenen und Leihgebern danken wir herzlich.

 

Stiftung Ahlers Pro Arte / ahlers collection

Die Stiftung Ahlers Pro Arte gemeinnützige GmbH wurde 1995 zur Förderung der bildenden Kunst, Musik und Literatur in Herford, Westfalen, gegründet. Stiftungsauftrag ist insbesondere die Dokumentation und wissenschaftliche Erschließung des Einflusses, den der deutsche Expressionismus auf die weitere Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts im In- und Ausland hatte.
 
In diesem Zusammenhang entsteht auch eine Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, die bereits mehrere hundert Werke umfasst. Zu den Schwerpunkten zählt der deutsche Expressionismus, die Künstlergruppe „Nouveau Réalistes“ sowie Dieter Roth und Dorothy Iannone. Die Stiftung macht ihre Sammlung der Öffentlichkeit zur Forschung und Bildung zugänglich, indem sie in ihren Räumen eigene Ausstellungen zeigt, aber auch durch Leihgaben Ausstellungen anderer Museen im In- und Ausland unterstützt.
 
Mit dem Sprengel Museum Hannover arbeitet die Stiftung seit vielen Jahren zusammen. Sie unterstützte dort u.a. 1998 und 2007 die bedeutenden Großausstellungen »Circus Beckmann« und „Nouveau Réalisme - Revolution des Alltäglichen“. Die erfolgreiche Kooperation wurde im August 2016 noch einmal ausgeweitet. Zahlreiche Werke der ahlers collection aus dem Bereich der Kunst nach 1945 bereichern künftig als Dauerleihgaben die Bestände des Sprengel Museums Hannover.

www.ahlers-proarte.de

FAMAKunststiftung

Die FAMAKunststiftung geht auf die 1903 gegründete »Hannoversche Steinholzfabrik Richard Stein FAMA" zurück und wurde 2005 als Vermächtnis des Unternehmers, Sammlers und Mäzens Harald Stein (1934 – 2005) errichtet. Die Stiftung engagiert sich überregional für eine nachhaltige Förderung vorwiegend musealer Aufgaben im Bereich der bildenden und angewandten Kunst wie Ausstellungen, Publikationen, wissenschaftliche Arbeiten, Ankäufe sowie konservatorische und restauratorische Maßnahmen. Ein Schwerpunkt liegt bei der Aufarbeitung kunsthistorischer Phänomene, die bisher noch zu wenig Aufmerksamkeit erfahren, wie das der neben Worpswede wohl bedeutendsten deutschen Künstlerkolonie: Ahrenshoop.

Mit dem Sprengel Museum Hannover arbeitet die FAMAKunststiftung seit 2007 im Rahmen eines Projektes zur Erweiterung des Sammlungsbestandes Grafik/Handzeichnungen aus Mitteln der Stiftung zusammen. Ziel der Sammlungserweiterung ist ein repräsentativer Querschnitt herausragenden grafischen Schaffens in beiden deutschen Teilstaaten nach 1945. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei Künstlerinnen und Künstlern, deren Werk in der DDR weitgehend im Verborgenen reifen musste und die im wiedervereinigten Deutschland noch eher unbekannt sind, sowie der nach 1989 auf sie folgenden Generation.

www.famakunststiftung.de/

Fritz Behrens-Stiftung

Die Fritz Behrens Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hannover. Sie wurde 1920 auf Grund testamentarischer Verfügung des gleichnamigen Stifters errichtet. Seit mehr als neunzig Jahren engagiert sich die Fritz Behrens Stiftung insbesondere im Bereich Kunst und Kultur, Wissenschaft, Bildung, Denkmalschutz und Wohltätigkeit.
So unterstützt sie den Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb und verleiht eine hochwertige Guadagnini-Geige an den Sieger, fördert den hannoverschen Kinderschutzbund, die Internationale Musikakademie für Solisten, die Musikhochschule für Musik und Theater Hannover sowie den Literarischen Salon. Seit 2010 vergibt sie den hochdotierten Fritz Behrens Wissenschaftspreis, den im Jahre 2012 der spätere Nobelpreisträger Prof. Hell erhalten hat. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Anschaffung von Kunstwerken, die überwiegend in den hannoverschen Museen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Zur Gründung der Traumatologie in der Medizinischen Hochschule Hannover ist kürzlich eine namhafte Anschubfinanzierung geleistet und ein wertvolles Gerät zur Behandlung im Bereich von Herz und Lunge angeschafft worden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz-Behrens-Stiftung

Hannover Rück Stiftung

Die Stiftung wurde 1991 von der Hannover Rückversicherung AG gegründet. Auftrag der Stiftung ist die Förderung der zeitgenössischen Kunst in Hannover ausschließlich durch den Erwerb von Gemälden und Skulpturen für das Sprengel Museum Hannover sowie die Finanzierung begleitender Publikationen und Veranstaltungen. Die Stiftung hat bislang Werke von Gerhard Richter, Donald Judd, Ronald B. Kitaj, Georg Baselitz und Sigmar Polke angekauft und dem Sprengel Museum Hannover als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt. Alle vier Künstler hat das Museum in den vergangenen Jahren auch in umfangreichen Einzelausstellungen präsentiert. Zuletzt wurde 2013 ein umfangreiches Konvolut von Werken Bernd Koberlings erworben, das sich ebenfalls als Dauerleihgabe im Sprengel Museum Hannover befindet und hier präsentiert wird.

www.hannover-rueck.de/130858/kunst

Hypo-Kulturstiftung

Die Stiftung existiert seit dem Herbst 1983 und ist eine Gründung der HypoVereinsbank. Wichtigste Förderbereiche sind die Denkmalpflege und die zeitgenössische Kunst. In der Münchner Innenstadt ist die Stiftung Trägerin einer KunsthaIle mit einem internationalen Ausstellungsprogramm; seit 1985 fanden hier mehr als 75 Ausstellungen mit Exponaten von der Antike bis zur Gegenwart statt. Die Stiftung verleiht jährlich den Denkmalpreis der Hypo-Kulturstiftung und unterstützt die Erwerbungspolitik der Museen im Bereich aktueller Kunst durch einen Museumsfonds. Das Sprengel Museum Hannover hat aus den Mitteln dieses Fonds bereits zweimal Werke für seine Sammlung ankaufen können, 1992 eine wichtige frühe Skulptur von Fred Sandback und einige Jahre später die fünfteilige Fotoarbeit des Künstlerpaares Anna und Bernhard Blume.

www.hypo-kulturstiftung.de

KulturStiftung der Länder

Die Stiftung wurde im Jahre 1987 von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland gegründet. 1991 sind ihr die neuen Bundesländer beigetreten. Aufgabe der Stiftung ist die Sicherung von national wertvollem Kulturgut für Museen, Archive und Bibliotheken. Ein Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten ist die Unterstützung der Rückerwerbungen von Sammlungsverlusten, die den Museen in der Zeit des Nationalsozialismus entstanden sind. Die Kulturstiftung der Länder ist auch beratend tätig, beispielsweise bei Rückforderungsansprüchen oder Vertragsverhandlungen. So greift sie wichtige kulturpolitische Themen auf und initiiert Tagungen, Diskussionsrunden und Hintergrundsgespräche wie den Deutsch-Russischen Museumsdialog, die Kinder- und Jugendinitiative »Kinder zum Olymp! « oder das deutsche Informationszentrum Kulturförderung (www.kulturfoerderung.org).

Die Stiftung hat 1998 dazu beigetragen, dass das als Leihgabe im Sprengel Museum Hannover befindliche Gemälde »Proun 30t« von EI Lissitzky dauerhaft für die Sammlung gesichert werden konnte, sowie den Ankauf des Mappenwerkes »Der Krieg« von Otto Dix für die Grafische Sammlung unterstützt. Die Kulturstiftung der Länder hat zudem die Errichtung der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung mit ermöglicht.

www.kulturstiftung.de

Kurt und Ernst Schwitters Stiftung

Die Stiftung wurde im April 2001 von Lola Schwitters, der Schwiegertochter von Kurt und Witwe von Ernst Schwitters, in Hannover errichtet. Die Stiftung verwahrt den gesamten Nachlass von Kurt Schwitters mit mehr als tausend Werken, das fotografische Werk seines Sohnes Ernst sowie eine umfangreiche Kunstsammlung mit Werken anderer Künstler aus der Klassischen Moderne, darunter Arbeiten von Hans Arp, Max Ernst und Wassily Kandinsky. Hinzu kommen Dokumente wie Briefe, Fotografien, Bibliotheks- und Archivbestände. Die Stiftung verwaltet außerdem die Nutzungsrechte für alle Werke beider Künstler.

Aufgaben der Stiftung sind die Betreuung, wissenschaftliche Bearbeitung und öffentliche Präsentation des Stiftungsbestandes. Zu diesem Zweck organisiert die Stiftung eigene Ausstellungen oder stellt Werke und Materialien aus ihrem Besitz für Ausstellungen zur Verfügung. Sie ist zudem Mitherausgeberin des Kurt Schwitters Catalogue raisonné. In den Sammlungsräumen des Museums ist ständig eine Auswahl von Werken aus dem Stiftungsbestand als Leihgabe zu sehen.

www.schwitters-stiftung.de

Niedersächsische Sparkassenstiftung

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung wurde im Jahr 1985 durch die Sparkassen Niedersachsens und die NORD/LB als private Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Ziel war und ist seither, Bildende Kunst, Musik, Museen und Denkmalpflege in Niedersachsen zu unterstützen und damit zur kulturellen Vielfalt des Bundeslandes beizutragen. Mit ihrem Engagement will die Niedersächsische Sparkassenstiftung die öffentliche Wahrnehmung von Kultur stärken und vielen Menschen Zugänge zur Kultur ermöglichen. Sie ist davon überzeugt, dass kulturelle Teilhabe für den Zusammenhalt und das Gemeinwohl unserer Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist. Alle Vorhaben werden gemeinsam mit den niedersächsischen Sparkassen realisiert, die sich seit jeher dem Gemeinwohlgedanken verpflichtet fühlen.

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung

  • fördert landesweit ausstrahlende Projekte
  • unterstützt regionale Stärken
  • engagiert sich für aktuelle Themen wie das Verhältnis von Stadt und Land, die Digitalisierung und die Stärkung des Europagedankens
  • befördert Kooperationen kultureller Institutionen

Neben der Förderung von Vorhaben anderer realisiert die Niedersächsische Sparkassenstiftung auch eigene Projekte und baut seit 1987 eine Sammlung zur Kunst nach 1945 auf.

Die Sammlung umfasst mehr als 2.200 künstlerische Fotografien u. a. von Robert Adams, Lewis Baltz, Bernd und Hilla Becher, Viktoria Binschtock, William Eggleston, Paul Graham, Boris Mikhailov, Nicholas Nixon, Judith Joy Ross, Michael Schmidt, Stephen Shore, Heidi Specker oder Thomas Struth. Schwerpunkt dieses Teils der Sammlung bilden fotografische Serien im „dokumentarischen Stil“.

Darüber hinaus befinden sich in der Sammlung etwa 800 Gemälde, Skulpturen, Arbeiten auf Papier sowie Film- und Videoarbeiten von niedersächsischen, nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern wie Tacita Dean, Isa Genzken, Rodney Graham, Toulu Hassani, Friedrich Kunath, Sigmar Polke, David Reed, Gerhard Richter, Thomas Schütte oder Andreas Slominski.

Die Werke wurden seit 2000 u. a. in folgenden Ausstellungen und Sammlungspräsentationen gezeigt: „How you look at it“ (Sprengel Museum Hannover, 2000), „Bilanz in zwei Akten“ (Kunstverein Hannover, 2005), „day by day“ (Kunstmuseum Cottbus, 2008), „Portraits in Serie“ (Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, 2011), „Photography Calling!“ (Sprengel Museum Hannover, 2011), „Portrait“ (Stiftung Schloss Neuhardenberg, 2016), „Werkstatt für Photographie“ (C/O Berlin, 2017). Leihgaben aus der Sammlung waren außer in zahlreichen niedersächsischen Ausstellungshäusern beispielsweise in der Tate Modern in London, der Albertina in Wien, im Louisiana Museum of Modern Art im dänischen Humblebaek oder im Whitney Museum in New York zu sehen.

Seit 2018 befinden sich die etwa 3.000 Werke aus der Sammlung Niedersächsische Sparkassenstiftung im Sprengel Museum Hannover und werden regelmäßig in Sonderausstellungen präsentiert.

Darüber hinaus hat die Niedersächsische Sparkassenstiftung gemeinsam mit der NORD/LB zwei umfangreiche Konvolute mit Werken von Kurt Schwitters und Max Ernst erworben und diese als Leihgaben an das Museum gegeben. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die NORD/LB haben zudem die Errichtung der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung ermöglicht. 

Im jährlichen Wechsel vergibt die Stiftung in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover den Sprengel-Preis für Bildende Kunst an in Niedersachsen lebende oder ausgebildete junge Künstlerinnen und Künstler und den international renommierten Kurt-Schwitters-Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Die Stiftung gehört darüber hinaus zu den wichtigsten Förderern von Ausstellungen des Museums.

www.nsks.de/nsks

Niki Charitable Art Foundation

Die Stiftung wurde noch von Niki de Saint Phalle (1930 – 2002) initiiert und 2003 offiziell gegründet. Sie vertritt den Nachlass und unterhält die umfangreiche Kunstsammlung, betreut das Archiv und vertritt das Urheberrecht der Künstlerin. Die Stiftung ist Ansprechpartner für alle Projekte im Zusammenhang mit Niki de Saint Phalle. Ihr Ziel ist die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für das Werk der Künstlerin. Die Stiftung organisiert und unterstützt Ausstellungen und Veröffentlichungen über Niki de Saint Phalle. Aus ihrem Bestand stellt die Stiftung Kunstwerke für Ausstellungen und Museen zur Verfügung.

Nachdem das Sprengel Museum Hannover bereits im Jahre 2000 eine großzügige Schenkung von ca. 80 Skulpturen und mehr als 250 Arbeiten auf Papier erhalten hatte, hat die Stiftung diesen Bestand in den vergangenen Jahren durch weitere Dauerleihgaben von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely ergänzt. Bei Ausstellungen, Publikationen und der konservatorischen Betreuung des Werkes von Niki de Saint Phalle arbeitet das Sprengel Museum Hannover eng mit der Stiftung zusammen.

www.nikidesaintphalle.org

Rudolf Jahns Stiftung

Die Stiftung wurde 1993 von der Tochter des Künstlers, Barbara Roselieb-Jahns, und ihrem Mann, Carl Heinz Roselieb, errichtet und verfügt über einen Bestand von 180 Gemälden und Arbeiten auf Papier von Rudolf Jahns (1896 – 1983).

Die Stiftung widmet sich der Förderung der Bildenden Kunst, insbesondere der weiteren Pflege und wissenschaftlichen Bearbeitung des Werkes von Rudolf Jahns durch Ausstellungen und Publikationen. Seit 1994 hat die Stiftung alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Rudolf-Jahns-Preis an Kunsthistoriker, Publizisten und Kunstvermittler vergeben. 2006 wurde der Rudolf-Jahns-Preis in ein mit 24.000 Euro dotiertes Stiftungsvolontariat umgewandelt. Der Catalogue raisonné aller Werke des Künstlers wurde 2003 publiziert. Seitdem werden die Stiftungswerke als Dauerleihgabe im Sprengel Museum Hannover verwahrt. In der Sammlung sind ständig Gemälde von Rudolf Jahns aus der Stiftung und dem Bestand des Museums öffentlich zugänglich. Das Sprengel Museum Hannover organisiert in Zusammenarbeit mit der Stiftung Ausstellungen des Künstlers und unterstützt Ausstellungsprojekte Dritter durch großzügige Leihgaben.

www.rudolf-jahns-stiftung.de

Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung

Klaus Bahlsen (1908 – 1991), jüngster Sohn von Hermann Bahlsen, dem Gründer der hannoverschen Cakes-Fabrik H. Bahlsen, gründete 1972 mit seiner Ehefrau die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, die heute zu den großen Privatstiftungen Deutschlands zählt. Zu den Förderschwerpunkten gehören Medizin/Naturheilkunde, ökologischer Landbau/Gesunde Ernährung und Naturschutz, aber auch Alten- und Pflegeheime sowie Kinderbetreuung – jedoch nicht Kunst und Kultur.

Doch hat die Stiftung auf Wunsch von Klaus Bahlsen eine Reihe von Kunstwerken aus seinem Privatbesitz verschiedenen Museen als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt. Neben der Niedersächsischen Landesgalerie befinden sich im Sprengel Museum Hannover Werke von Emil Nolde, Adolf Hölzel und Max Buri. 


www.rut-und-klaus-bahlsen-stiftung.de

Sammlung NORD/LB in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

Die Norddeutsche Landesbank hat 1994 und 1998 zwei umfangreiche Konvolute mit Kunstwerken von Kurt Schwitters und Max Ernst erworben und diese über die Niedersächsische Sparkassenstiftung als Leihgaben an das Sprengel Museum Hannover gegeben. Die 39 Merzbilder und Merzzeichnungen waren zuvor als Leihgaben des Sohns von Kurt Schwitters im Museum und bildeten seit 1969 das Zentrum des Bestands an Werken des Künstlers. Neben diesen beiden Konvoluten von Kurt Schwitters und Max Ernst hat die Bank für das Museum auch Werke von Franz Marc und Adolf Hölzel erworben und sie der Sammlung zur Verfügung gestellt.

Die NORD/LB hat gemeinsam mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung zudem die Errichtung der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung mit ermöglicht und gehört zu den wichtigsten Sponsoren des Ausstellungsprogramms im Sprengel Museum Hannover.

Kunststiftung Bernhard Sprengel und Freunde

1982 gründet Bernhard Sprengel die Stiftung Sammlung Bernhard Sprengel mit 47 Kunstwerken, die er nach 1970 gesammelt hat, darunter Werke von Pablo Picasso und Paul Klee sowie von Fernand Léger, Henri Laurens, Julio Gonzalez und Eduardo Chillida.

Die Stiftung setzt das Mäzenatentum von Bernhard und Margrit Sprengel fort, die im Jahre 1969 ihre umfangreiche Sammlung Klassischer Moderne der Stadt Hannover geschenkt haben. Sie ist Ursprung und Kern des Museums bis heute. Seit 1996 bringt der 1980 gegründete Verein der Freunde des Sprengel Museum Hannover e.V. seine Kunstwerke in die Stiftung ein, die bis 2009 den Namen Stiftung Sammlung Bernhard Sprengel und der Freunde des Sprengel Museum Hannover trug (seitdem Kunststiftung Bernhard Sprengel und Freunde). Dadurch hat die Stiftung mit zusätzlichen Werken von Dieter Roth, Wolfgang Laib, Horst Antes, Per Kirkeby, Bruce Nauman, Wolfgang Tillmans und anderen wesentliche Ergänzungen, vor allem im Bereich der zeitgenössischen Kunst, erhalten. Zuvor hatte der Verein der Freunde dem Museum bereits 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Mimmo Paladino, A. R. Penck und James Turrell als Schenkung übereignet. Das Stiftungsvermögen besteht zur Zeit aus 84 Kunstgegenständen.

www.sprengelstiftung.de

Stiftung Niedersachsen

Die Stiftung wurde 1986 vom Land Niedersachsen gegründet. Sie ist derzeit mit einem Kapitalstock von ca. 58 Mio. Euro ausgestattet, dessen Erträge für die satzungsgemäße Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft eingesetzt werden. Hinzu kommen Zuwendungen des Landes aus dem Aufkommen der Glücksspielabgabe. Die Stiftung, die mit eigenen Programmen wie dem Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover, dem Fotopreis SPECTRUM oder dem Best OFF Festival Freier Theater hervortritt, förderte seit ihrer Gründung ca. 1.600 Projekte in allen Kultursparten mit ca. 82 Mio. €. Sie betätigt sich auch beim Ankauf von Sammlungen und Kunstgegenständen sowie der treuhänderischen Verwaltung von Unterstiftungen.

www.stnds.de

Theo Wormland Stiftung

Die Stiftung wurde von dem Unternehmer und Kunstsammler Theo Wormland im Dezember 1982 in München errichtet. Sie fördert Altenhilfe-Einrichtungen sowie die Kunst der Moderne, u. a. durch die Unterstützung von Museumsankäufen. Durch eine großzügige Spende hat die Stiftung auch den Bau der Münchner Pinakothek der Moderne mit initiiert. Alle zwei Jahre vergibt die Stiftung den Wormland-Kunstpreis »für herausragende Verdienste auf dem GebietderVermittlung oder Erforschung Bildender Kunst«.
Theo Wormland hatte dem Sprengel Museum Hannover bereits 1977 mehrere Gemälde als Schenkungen übereignet. 1983 erhielt das Museum als Zuwendung aus dem Nachlass des Sammlers zahlreiche weitere Werke von Rupprecht Geiger, Rudolf Hausner, Werner Heldt, Ernst Thoms, Victor Vasarely und anderen. Aus Mitteln der Theo Wormland Stiftung konnte im selben Jahr die große Skulptur »Stahl 5/81« von Erich Hauser für den Platz vor dem Museum erworben werden.

www.wormland.de

VAF-Stiftung

Die Stiftung ist eine gemeinnützige kulturelle Unternehmung, deren Aufgabe darin besteht, die moderne und zeitgenössische italienische Kunst zu pflegen, zu fördern und zu vermitteln. Sie hat sich vor allem die Förderung der italienischen Kunst der Gegenwart und die Verbesserung der Kenntnis der italienischen Gegenwartskunst in Deutschland und anderen Ländern zum Ziel gesetzt. Die Basis bildet eine umfangreiche hochkarätige Sammlung von mehr als 1.500 Werken italienischer Kunst vom Futurismus bis heute, deren Arbeiten sie vor allem den Museen in Deutschland als Leihgaben zur Verfügung stellt. Ein weiteres, umfangreiches Konvolut aus dem Bestand der Stiftung befindet sich im Museo di arte moderna e contemporanea di Trento e Rovereto. Die Stiftung fördert Ausstellungs- und Publikationsvorhaben zur italienischen Kunst und verleiht alle zwei Jahre den Kunstpreis »Premio Agenore Fabbri«.

Das Sprengel Museum Hannover präsentiert in seiner Sammlung zahlreiche Dauerleihgaben aus der VAF-Stiftung, u. a. von Luigi Veronesi, Emilio Vedova, Mimmo Rotella, Jannis Kounellis und Dadamaino. Zudem hat das Museum Ausstellungen von Agenore Fabbri und Antonio Recalcati aus den Beständen der Stiftung organisiert.

www.vaf-stiftung.de

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