Dienstag, 7.4.26, 18.00 Uhr
Eintritt frei
Wie prägt eine Stadt unser Erinnern? Und was bleibt von ihr, wenn sich Gebäude, Räume und Nutzungen verändern?
Aus Anlass der Buchvorstellung von „Hannover:innen“ lädt das Sprengel Museum Hannover zu einer öffentlichen Gesprächsrunde ein. Der Foto- und Textband versammelt Fotografien von Innenräumen hannoverscher Gebäude von Marc Theis und Olaf Mahlstedt. Ergänzt werden sie durch vielschichtige, fiktive Geschichten von Sebastian Hoff, die den Räumen neue Perspektiven und Erinnerungen einschreiben.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie das Bild einer Stadt entsteht. Denn Städte werden oft über ihre Fassaden, Plätze und Straßen wahrgenommen. Unser alltägliches Erleben spielt sich jedoch vor allem in Innenräumen ab: in Treppenhäusern, Büros, Sälen, Geschäften oder Wohnungen. Gerade dort entstehen Atmosphäre, Erinnerung und das Gefühl für eine Stadt.
Die Fotografien von Marc Theis und Olaf Mahlstedt richten den Blick auf diese meist verborgene Seite Hannovers. Sie zeigen Räume des Alltags, die über viele Jahre Teil des städtischen Lebens waren – manche existieren noch, andere wurden verändert oder sind verschwunden. So entsteht ein besonderes Porträt der Stadt jenseits ihrer äußeren Ansicht.
Die Gesprächsrunde fragt:
Was macht das Bild einer Stadt aus?
Welche Rolle spielt Architektur im öffentlichen Raum?
Und welche Bedeutung haben die Innenräume, in denen sich das Leben einer Stadt tatsächlich abspielt?
Gerade für Hannover ist diese Frage besonders spannend. Das Stadtbild ist von unterschiedlichen Bauphasen, Planungen und Vorstellungen von Stadtentwicklung geprägt. Daraus ergibt sich die offene Frage, was Hannover im Innersten zusammenhält – und was von der Stadt in Erinnerung bleibt.
Es diskutieren:
Andrea Giesel
Location Scout für Film und Fernsehen
Robert Marlow
Präsident der Architektenkammer Niedersachsen
Marc Theis
Fotograf
Olaf Mahlstedt
Fotograf
Moderation
Reinhard Spieler
Direktor Sprengel Museum Hannover

